Francis Bee

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Foto: (C) Francis Bee

Francis Bee (28.01.2017): Mobbing ist ein Wort welches ich erst im Rahmen meiner Tätigkeit als Schwerbehindertenvertretung gehört habe. Aber alles was ich in einem Seminar hörte, kam mir vor 20 Jahren auch bekannt vor. Ich gaube, dass auch heute noch viele Opfer nicht wissen, warum sie krank sind … sie wissen nicht was mobbing ist – als Wort und was sich eigentlich dahinter verbirgt, was dazu gehört und wo die Grenze ist.

Die Gefahr heute Mobbingopfer zu werden ist größer geworden: durch die sozialen Netzwerke ist es einfacher für den Mobber, weil auch noch anonymer, als im analogen Leben.

Doch auch dagegen kann man vorgehen … man muss nur wissen wie und welchen Mitteln. Als Betroffener braucht man aber Hilfe. Nicht weil man viellecht zu blöd ist, sondern weil man betroffen ist und dadurch „betriebsblind“. Das ist ähnlich, wie bei einem Schriftsteller, der seine eigenen Schreibfehler nicht sieht. Der Schriftsteller braucht einen Lektor, der den Text gegenliest. Der Lektor hilft die Fehler auszumerzen, aber mindestens auf ein ertträgliches Maß zu reduzieren.

Francis Bee