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16.02.2017 - Eva Nowatschek
Francis Bee (28.01.2017):

Liebe Francis Bee

Ich arbeite seit knapp 24 Jahren, mit Menschen, die als Kinder Opfer waren. Sie erlebten, körperliche, sexuelle und psychische Gewalt.Sie waren wehrlose Opfer, in katholischen Einrichtungen. Ihre wertvollen Worte, gingen mir tief in mein Herz.

08.02.2017 - Nele Hansen
Ich bin rein zufällig auf diese Seite gestoßen und bin begeistert, dass es dieses Netzwerk hier gibt. Meine gesamte Meinung und meine Erfahrungen zum Thema Mobbing habe ich in meinem Buch: "Mobbing Beschreibung eines Phänomens" ISBN 9783740725471 niedergeschrieben, welches kürzlich erst verlegt wurde. Meine Erfahrungen beziehen sich auf den Bereich Schule mit Schwerpunkt Mobbing unter Lehrern. Immer noch stiefmütterlich behandelt in den Medien ist es erschreckend, feststzustellen, dass es in fast jedem deutschen Lehrerzimmer Mobbingattacken zu verzeichnen gibt und die meisten Mobbungopfer schwere gesundheitliche Schäden nehmen. Es ist auch für diese Sparte an der Zeit, dass es endlich ein Gesetz gegen Mobbing gibt. Viele Grüße Nele Hansen
nelehansenblog.wordpress.com

21.01.2017 - mobbing-web.de
Als Arbeitnehmer/In muss man dem Arbeitgeber nicht mitteilen weshalb man krankgeschrieben ist. Aber auf der Krankschreibung ist zu sehen, wer krangeschrieben hat, ist dies z.B. ein Psychiater oder Psychologe, kann es doch durchaus sein, das der Betroffene Stigmatisiert wird.

Um einer Stigmatisierung am Arbeitsplatz vorzubeugen, wäre es da nicht besser, wenn der Arbeitgeber dies nicht erfahren würde, wer krankgeschrieben hat…?

15.01.2017 - Hilde Marie Hartmann
TABUTHEMA LEHRERMOBBING:
WARUM LEHRER SCHWEIGEN
2016 ging erstmals ein Lehrer (64) strafrechtlich gegen den beleidigenden Facebook-Eintrag einer Schülerin (14) vor. Hätte er geklagt, wenn er nicht kurz vor der Pensionierung stünde? Meist machen Chefetagen OPFERN Druck, weil die Schule sonst ‚in der Öffentlichkeit schlecht dastünde‘. Vielfach lässt man Lehrer lieber an zahlreichen, unsäglichen Mobbinghandlungen zu Grunde gehen*1.. Mitläufer glauben vorgebliche und selbst herbeigeführte ‚Gründe‘ (‚sich selbst erfüllende Prophezeiung‘), und ewig währen Gelächter und Hetze. Laut Experten mobben Chefs öfter mit – das ist leichter, als dagegen vorzugehen*2.Haben Täter (z.B. Mütter) aus Neid*3 oder Machtgelüsten Blut geleckt, werden ihnen z.T. geschwächte Ältere ausgeliefert, auch Neue nimmt man dazu gern*4.Opfer schweigen isoliert, unnötige Milliardenverluste durch Krankheit und Frühpensionierung tragen alle. *5
Das Volk johlt lauthals über Schenkelklopferwitze: DIE ‚faulen Säcke‘*6. sind sicheres Brot für platteste Komiker. Experten betonen, dass Engagement nicht vor Mobbing schützt*7. Über 1000 Mobbingopfer, auch Lehrer, bringen sich pro Jahr hier um. *5 Bravo, feiges Deutschland ohne Mobbingstrafgesetz! Frankreich hat seit 2007 ein gutes, seit 2010 noch eins gegen jede psychische Gewalt - auch wenn der Weg wie bei Missbrauch noch steinig ist.
Quellen:
*1 Prof. Dieter Zapf& Claudia Groß: Mobbing - Konflikteskalation am Arbeitsplatz, 2000 ( S.24): www.uni-frankfurt.de/45701939/Zapf_Gross_2000_Konflikteskalation_am_Arbeitsplatz.pdf
*2 Quelle 1 (S. 25 u S.28)

*3 Axel Esser, Jurist/Martin Wolmerath, Psychologe: Mobbing und psychische Gewalt. Der Ratgeber für Betroffene und ihre Interessenvertretung, 9. aktualisierte Auflage 2015 (S.80-81)

*4 Berufsanfänger haben die höchste Mobbingquote. ‚Quarks und Caspers‘ am 6.12.16 ,

*5 Marie-France Hirigoyen, Dr., Psychotherapeutin: Mobbing: wenn der Job zur Hölle wird: Seelische Gewalt am Arbeitsplatz und wie man sich dagegen wehrt, dt. 2004 (S.371, Anhang dt. Ausg.) und:
Spiegel,16.04.2012 „Kollege Feind“www.spiegel.de/spiegel/print/d-85065931.html (S.1)
*6 http://www.zeit.de/news/2015-03/03/tarife-deutschlands-lehrer-faule-saecke-oder-burnout-opfer-03115617 (12.12.16)

*7 Capital, 29.07.15: http://www.capital.de/dasmagazin/schuetzen-sie-ihre-talente.html :
- „Wenn Unternehmen durch Intrigen Leute verlieren – dann oft die besten. Die, die nicht Machtspiele gewinnen, sondern ihren Job gut machen wollen.“
und
- Dr. Schwickerath, Mobbingautor/Leitender Psy. der Klinik Berus, Vorträge und:
- Ratgeber zu Mobbing, BAuA 2003: „Wenn aus Kollegen Feinde werden“ (S.19)

30.12.2016 - mobbing-web.de
Mobbing am Arbeitsplatz - Jahresrückblick 2016

Von Klaus-Dieter May/www.mobbing-web.de/30.12.2016

Für die Betroffenen hat sich auch 2016 wieder nichts geändert, es gibt zwar immer mehr Hilfsangebote von zahlreichen Vereinen, Mobbingopfer werden von diesen sehr umworben, aber Forderungen nach gesetzlichen Regelungen gegen Mobbing werden nicht unterstützt! Vereine, DGB und die Mehrheit der Politiker im Bundestag und in den Landtagen schauen weg und sind nicht bereit sich ernsthaft mit dem Thema Mobbing zu befassen. Googeln Sie mal, Sie werden KEINE Organisation finden, die aktiv Forderungen nach gesetzliche Regelungen gegen Mobbing unterstützen!

Es sind immer nur einzelne, wenige Bürger die gesetzliche Regelungen und ein Anti-Mobbing-Gesetz fordern. Wie zum Beispiel:
Dr. med. Argeo Bämayr, Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie: "Die gesundheitlichen Folgen von Mobbing lassen sich in der griffigen Diagnose "Mobbingsyndrom" beschreiben. Die Einteilung des Mobbingsyndroms in vier Stadien beendet das Chaos in der Diagnostik und erlaubt dadurch ein vereinheitlichtes Vorgehen für Therapeuten, Gutachter und die Justiz. Die Aufnahme der Diagnose "Mobbingsyndrom" in die "Internationale Statistische Klassifikation der Krankheiten" (ICD) ist ebenso dringlich zu fordern, wie die strafrechtliche Sanktionierung der psychischen Gewalt. Dabei ist die Gleichstellung der psychischen Gewalt mit der körperlichen Gewalt eine längst überfällige Aufgabe des Gesetzgebers."

Dr. Peter Wickler (Ehemaliger Vizepräsident LAG Thüringen):
„Es besteht ein unabweisbarer Bedarf für eine allgemeingültige Kodifizierung des Mobbingschutzes durch den Gesetzgeber. Die in der Justiz auf der Basis bestehender Rechtsnormen seit mehr als 10 Jahren in unterschiedlicher Weise angewendeten Mobbingschutzkonzeptionen und der im Jahre 2006 für Fälle des diskriminierenden Mobbings hinzugekommene spezialgesetzliche Mobbingschutz des AGG haben zu einer Zersplitterung der Rechtsschutzlage bspw. Rechtsschutzmöglichkeiten geführt.

In der Frage der Mobbingbekämpfung darf es nicht nur bei bloßen Lippenbekenntnissen und Präventionsangebote bleiben.

Der Gesetzgeber muss uns, seine Bürgerinnen und Bürger, beim Aufstellen von Mobbingschutzregeln auch alle gleich behandeln. Diese Gleichbehandlung ist mit Einführung des AGG nicht gegeben! Der Schutz vor Mobbing ist eine die ordnungspolitischen Interessen des humanitären Rechtsstaats, ebenso wie die fundamentalen Lebensinteressen des Einzelnen berührende verfassungsrechtlich in Art. 1 Abs. 1 Satz 2 GG vorgegebene Schutzaufgabe.“

MOBBING: NIEMALS WEGSCHAUEN!
Wie aktuell das Thema Mobbing ist, zeigen die Nachrichten über Mobbing am Arbeitsplatz, Cybermobbing, Mobbing in der Schule, Mobbing im Verein und Mobbing im Internet – bei uns und weltweit. Wir wollen das nicht hinnehmen! Alle Menschen müssen vor Mobbing und Diskriminierung geschützt werden,– bei uns und weltweit. Für Mobbing gibt es keine Rechtfertigung. Daher: niemals wegschauen!

Wer schweigt, macht mit. Wer Mobbing zulässt, stärkt es.

Werden auch Sie aktiv gegen Mobbing, unterstützen Sie unsere Forderungen nach gesetzlichen Regelungen gegen Mobbing und beteiligen Sie sich an unsere Mitmach-Aktion „Stimmen und Gesichter gegen Mobbing“.

Klaus-Dieter May
www.mobbing-web.de

17.12.2016 - KDM
Wir wünschen Ihnen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest.

Klaus-Dieter May

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