Christina Rößler

Christina Rößler

Christina Rößler (30.08.2010): Kein Mensch darf aufgrund seiner eigenen Ansichten und Meinungen aus einer Gruppe ausgeschlossen werden.
Es muss mehr die Bereitschaft bestehen, einzelnen Menschen zuzuhören und ihn nicht durch seine (Eigen)Art zu demütigen, zu schikanieren, auszugrenzen etc. Konflikte sollen offen angesprochen werden und eine Lösung erarbeitet werden. Ich selbst wurde oft schon gemobbt. Die Gründe habe ich selten direkt erfahren, aber sie waren offfensichtlich für mich geworden, z.B,. aus Neid. In den meisten Fällen werden die Mobber geschützt, nicht die Gemobbten. In vielen Fällen halten Chefs oder Vorgesetzte zu den Mobbern. Man ist als einzelner oft hilflos und verlässt dann die Gruppen. Konstruktive Lösungen werden durch Vorgesetzte selten gesucht, allein das Gespräch mit den Beteiligten bleibt aus. Ich wünsche mir eine Gesellschaft, wo es für solche Fälle mehr direkte Hilfestellungen gibt, wo also diese Angelegenheit früher geklärt werden kann und sich die Mobber nicht so leicht entziehen können. Die Gruppe der Mobber hat es leicht, sich nur an einer Person auszulassen, das ist ganz schön feige. Da ich in einem sozialen Bereich politisch aktiv bin, ist bei der Zielgruppe oft auch Mobbing festzustellen. Eine Zukunft ohne Gewalt ist ein schöner Gedanke.

Wie habe ich gelernt die Dinge zu überwinden? Ich habe sie sicher nicht überwunden, aber ich habe zunächst bei den oberen Chefs die Dinge angesprochen, die sich in der Regel schwer tun. Ich fordere Gespräche. Ich verändere das System, indem ich selbst kreativ werde. Ich möchte da ein kleines Beispiel nennen: Die Gruppe beschliesst ohne mich ein Geburtstagsgeschenk zu kaufen. Schon zuvor werde ich bei Entscheidungen ausgeschlossen. Bei einem Geburtstag wird von einer Person das Geschenk ohne Absprache mit allen gekauft und der Preis erhöht festgesetzt. Eine andere Person hatte zuvor Geburtstag, sie erhielt ein miserables Geschenk, anders als bei der anderen Person. Ich fand das ungerecht und stimmte dem Preis nicht zu. Ich kaufte selbst ein Geschenk, einmal für die Person die Geburtstag hatte und einmal für eine Person die längere Zeit zuvor Geburtstag hatte. Die Geschenke waren beide gerecht verteilt, auch vom Preis. Ich habe damit der Gruppe von mir aus gezeigt, das es auch anders geht. Es war zwar nicht so, dass ich einbezogen wurde, aber ich habe aufgezeigt, dass ich nicht das mache, was die anderen vorgeben. Ich konnte also selbst eine Entscheidung treffen. Wenn solche Situationen über einen langen Zeitraum gehen, ist das sehr belastend. Ich gebe mich aber nicht geschlagen, sondern kämpfe für Gerechtigkeit.

Fazit ist: Es geht auch anders, man muss nur wollen!

In diesem Sinne
Freundliche Grüße
Christina Rößler
www.traumaaufruf.de

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