Christa Lindenlaub

Christa Lindenlaub

Christa Lindenlaub, Sekretärin (zur Zeit Arbeit suchend) und Autorin:
Mobbing ist ein unfaires und unkollegiales Mittel, das immer mehr in den Gesichtskreis der Öffentlichkeit gelangt und kann daher nicht oft genug angeprangert werden. Leider gibt es bisher noch kaum Möglichkeiten, sich gegen Mobbing - ein Begriff, der rechtlich immer noch nicht abschließend definiert ist - zu wehren. Angestrebte Prozesse erfordern viel Kraft und Geduld, die für den Betroffenen oft mit einem enttäuschenden Ergebnis enden, weil es mitunter meist an Beweismitteln oder Zeugen, die sich aus Selbstschutz scheuen, fehlt. Ich finde es deshalb wichtig und gut, dass es die Möglichkeit gibt, sich auf der Internetseite www.mobbing-web.de über dieses Thema zu informieren und in Herrn May einen Ansprechpartner zu finden. Denn Mobbing kann jeden treffen. Besonders schlimm finde ich, dass auch an Schulen so viel Mobbing stattfindet. Kinder und Jugendliche bedürfen hier von uns Erwachsenen besonderen Schutz. Sie sollen gestärkt und selbstsicher in die Zukunft schauen und dürfen in ihrer Entwicklung auf diese Weise nicht gehemmt werden. Insbesondere Lehrer und Eltern sind hier gefordert, wachsam zu sein, sich einzuschalten und beginnendes Mobbing zu verhindern. Denn Mobbing schränkt die Leistungsfähigkeit ein, in der Schule sowie an der Arbeitsstätte und kann krank machen, bedeutet somit auch einen wirtschaftlichen Schaden und ist auch deshalb nicht zu unterschätzen.

Ich selbst habe jahrelanges Mobbing in einem Parteibüro erlebt und weiß, wie es sich anfühlt, welche Auswirkungen es haben kann. Da ich im wahren Leben keine Möglichkeit sah, zu meinem Recht zu kommen, habe ich meine Aufarbeitung in Form eines Buches vorgenommen. Es beinhaltet meine Mobbinggeschichte an einer sozialen Arbeitsstätte, die ich in satirischer Form aufgeschrieben habe. Mit Machtbesessenheit im Kleinen, mit Mobbing, Lüge, mit Gleichgültigkeit und sogar Unterstützung der Vorgesetzten, ebnen diese Spielzeuge der Macht den Weg für große Vergehen und ergeben so einen Stoff, der den Leser fesselt, auf die nächste Geschichte gespannt macht und ihn am Ende mit einem weinenden und einem lachenden Auge den Kopf schütteln lässt. Und das Unglaubliche an der Geschichte, sie ist leider wirklich wahr.

Aber lesen Sie selbst die
Satiren, Parodien, Denkanstöße in meinem Buch:
Vom Handball auf den Hund gekommen“ ISBN 3-935659-45-8
Mit freundlichen Grüßen
Christa Lindenlaub / 24.11.2008