Sabine Oberhauser

"In jedem Fall brauchen Personen, die von Mobbing betroffen sind, professionelle Hilfe. Denn die gesundheitlichen Folgen von Mobbing dürfen nicht unterschätzt werden."

Statement zum Thema Mobbing

Frau Bundesministerin Dr. Oberhauser

Foto: FBM Oberhauser_© BMG Johannes Zinner.JPG

Frau Bundesministerin Dr. Oberhauer / Statement FBM für „Pro Fairness gegen Mobbing“ auf www.mobbing-web.de (22.05.2015):

Meinungsverschiedenheiten und Konflikte sind Teil jeder Organisation. Dort wo Menschen zusammenkommen, sei es am Arbeitsplatz, in Schulen oder auch in Vereinen, treffen unterschiedliche Meinungen und Vorhaben aufeinander. In der Regel werden Meinungsunterschiede ausdiskutiert, man einigt sich oder es werden Kompromisse geschlossen. Werden Konflikte oder Streitereien nicht angesprochen, können Sie zu Missverständnissen, im schlimmsten Fall zu Mobbing führen.

Mobbing ist eine enorme psychische Belastung. Das Selbstvertrauen sinkt, man fühlt sich ausgegrenzt und missverstanden und das Gefühl der Hilflosigkeit nimmt überhand. In vielen Fällen macht Mobbing auch physisch krank. In jedem Fall brauchen Personen, die von Mobbing betroffen sind, professionelle Hilfe. Denn die gesundheitlichen Folgen von Mobbing dürfen nicht unterschätzt werden.

Personen, die im Gesundheitswesen arbeiten, kommt hier eine wichtige Rolle zu. Als Bundesministerin für Gesundheit ist es mir wichtig, dass sich Ärztinnen und Ärzte sowie Angehörige von anderen Gesundheitsberufen mit dem Thema Mobbing auseinandersetzen und in diesem Bereich entsprechend ausgebildet werden.

Der Plattform „Pro Fairness gegen Mobbing“ danke ich für ihre Initiative und ihr Engagement für Betroffene von Mobbing.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Sabine Oberhauser, MAS
Bundesministerin für Gesundheit
Radetzkystr. 2, 1030 Wien

Sabine Oberhauser – Wikipedia

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