Beate Müller-Gemmeke

Beate Müller-Gemmeke MdB

Beate Müller-Gemmeke, MdB

Foto: (c) Beate Müller-Gemmeke

Statement von Beate Müller-Gemmeke, Bündnis 90/Die Grünen (06.12.2011):

Gute Arbeit beginnt schon beim sozialen Miteinander. Mobbing am Arbeitsplatz ist kein Kavaliersdelikt, denn es bewirkt schwere psychische Belastungen und beeinträchtigt die Gesundheit der Beschäftigten. Aber noch immer werden das Ausmaß von Mobbing und die Auswirkungen viel zu häufig belächelt. Deshalb plädiere ich dafür, dass alle Akteure in der Arbeitswelt für dieses wichtige Thema sensibilisiert werden. Wir brauchen mehr Aufklärung darüber, wo Mobbing beginnt, welche Folgen Mobbing haben kann, wie Beschäftigte sich zur Wehr setzen und an wen sie sich wenden können. Betriebs- und Mitarbeitervertretungen müssen gestärkt werden, damit sie sich besser für Mobbingopfer einsetzen können. Aber auch die Politik ist in der Pflicht. Mobbing und psychische Belastungen am Arbeitsplatz müssen explizit in das Arbeitsschutzgesetz aufgenommen werden und mit Verordnungen und technischen Regeln unterlegt werden.

Ein soziales und würde volles Miteinander in der Arbeitswelt ist mein Ziel, deshalb unterstütze ich die Aktion "Pro Fairness gegen Mobbing" .

Beate Müller-Gemmeke MdB
Fraktion Bündnis 90/Die Grünen
Sprecherin für Arbeitnehmerrechte
Deutscher Bundestag
Platz der Republik 1
11011 Berlin
www.mueller-gemmeke.de/

Aktuell

Anti-Mobbing-Award 2012
Ausgezeichnet wurde heute, am 20.11.2012, Frau Beate Müller-Gemmeke, MdB, Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Sprecherin für Arbeitnehmerrechte. Siehe: Anti-Mobbing-Award 2012

Beate Müller-Gemmeke

Die Verleihung des Anti-Mobbing Award ehrt mich sehr und bestärkt mich in meinem Engagement für bessere Arbeitsbedingungen. Wir brauchen einen Arbeitsschutz, der seinen Namen verdient und Beschäftigte in allen(!) Bereichen schützt. Das schließt auch psychische Belastungen ein, denn Mobbing und andere permanente Stressfaktoren am Arbeitsplatz sind ein ebenso großes Gesundheitsrisiko wie Chemikalien oder hohe Lärmbelastung. Mobbing muss als Problem ernst genommen. Dafür setze ich mich ein und danke herzlich für den Anti-Mobbing-Award 2012!

Beate Müller-Gemmeke

25.11.2012

Dokumentation

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